Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft

Landesverband Hessen - Bezirk Rüsselsheim  e.V.

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Hochwasser-Übung der Einsatzkräfte  -  04.06.2013

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DLRG

Die Strömungsretter helfen dabei, das Hochwasserboot ans Ufer zu bringen


DLRG

Die Fläche unter der Opelbrücke stand unter Wasser

Die Einsatzkräfte der DLRG Rüsselsheim nutzten dieser Tage kurzentschlossen die Gelegenheit, eine Hochwasserübung durchzuführen. Die Mainwiesen zwischen Rüsselsheim und Raunheim, die unter Wasser stehen, boten hierfür ein ideales Übungsterrain.

Die erste Aufgabe bestand für einen Erkundungstrupp darin, herauszufinden, an welchen Stellen es noch möglich ist, ein Boot ins Wasser zu lassen. Dazu wurden mehrere Stellen in Raunheim und Rüsselsheim angefahren, von denen einige aber aufgrund gefluteter Unterführungen nicht mehr benutzbar waren. Die Wasserretter entschieden sich schlussendlich für eine Stelle nahe der Opelbrücke beim Wassersportverein Undine. Das Hochwasserboot der DLRG Rüsselsheim ist genau für solche Einsatzszenarien geeignet und kam demenstprechend auch zum Einsatz.

Während die Einsatzkräfte, unterstützt von Strömungsrettern im Neoprenanzug, noch dabei waren, das Boot zu Wasser zu lassen, hatten sich zwei weitere Wasserretter, ebenfalls in Neoprenanzügen, von den anderen unbemerkt oberhalb der Opelbrücke in den Main begeben und trieben nun in der recht starken Strömung des Mains an den Wasserrettern vorbei. Zügig machten sich die Strömungsretter, mit einem Seil zum Ufer hin gesichert, daran, die "Verunfallten" aus der Strömung zu retten. Auch das inzwischen zu Wasser gelassene Hochwasserboot kam dann noch zur Hilfe. Anschließend übten die Strömungsretter in verschiedenen Durchgängen das Retten von Personen aus der starken Strömung.

Ein zweiter Teil der Einsatzkräfte war derweil mit einem anderen Einsatzszenario beschäftigt: Aufgrund des steigenden Hochwassers war einer Person der Weg ans Land abgeschnitten und sie war auf einen Baum geklettern, von dem sie alleine nicht mehr herunterkam. Mit dem Hochwasserboot als Arbeitsplattform bauten die DLRGler eine Abseilvorrichtung und konnten die Person trockenen Fußes ans Ufer bringen.

Ilka Jakobs