Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft

Landesverband Hessen - Bezirk Rüsselsheim  e.V.

Säuglingsschwimmen 1,5 - 18 Monate

Ziele des Säuglingsschwimmens in der DLRG Rüsselsheim

Im Säuglingsschwimmen wird kein Schwimmen gelernt. Spaß im Wasser zu haben, sich wohl fühlen und entspannen können stehen im Vordergrund. Weitere Ziele sind:

  • Förderung des Bewegungslernens
  • Ausprägung und Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten
  • Schulung der Wahrnehmung
  • Förderung und Kräftigung des Körpers
  • Wecken von Bewegungsfreude
  • Erweiterung der Bewegungserfahrung
  • Vorbereitung zur Wasserbewältigung

Auswirkung des Säuglingsschwimmens auf das Kind

Das Neugeborene kennt das Element Wasser bereits aus dem Mutterleib, deshalb wird es den Aufenthalt im Wasser in angenehmer Atmosphäre genießen. Regelmäßig durchgeführtes Säuglingsschwimmen verhilft den Kindern häufig zu einem körperlichen und geistigen Entwicklungsvorsprung gegenüber Gleichaltrigen.

  • Der Kreislauf wird angeregt.
  • Die Muskeln werden gekräftigt.
  • Das Immunsystem wird gestärkt.
  • Die Wassererfahrung wirkt sich positiv auf alle Organe aus, besonders auf die Atmung sowie auch auf die Schlaf-Wach-Phasen.
  • Durch die besondere Nähe wird die Mutter/Vater-Kind-Bindung gefestigt.
  • Das Baby überwindet teilweise durch den erweiterten Bewegungsfreiraum seine Hilflosigkeit und erfährt ein Gefühl von Stärke und Selbstbewusstsein.

Voraussetzungen

Säuglinge können ab einem Alter von 8 Wochen am Säuglingsschwimmen teilnehmen. Da das Baby den Kopf noch nicht selber halten kann (erst ab ca. dem 3. Monat ist die Muskulatur im Nacken- und Kopfbereich soweit entwickelt), lernen die Eltern entsprechende Haltegriffe in den ersten Übungsstunden.

Wichtig ist, dass die Wunden bei Mutter (Damm- bzw. Kaiserschnitt) und Kind (Nabel) abgeheilt sind, um eine gefährliche Infektion zu vermeiden. Selbstverständlich sollte die Bezugsperson ein positives Verhältnis zum Baby haben. Am besten ist es natürlich, wenn ein Elternteil sein Kind begleitet. Dies ist aber nicht zwingend notwendig, wenn es eine andere Person gibt, dem das Baby vertraut.

Die Begleitperson sollte sich sicher und frei im Wasser bewegen können sowie sich in diesem Element wohlfühlen. Eine eventuelle Unsicherheit würde sich auf das Kind übertragen.

Was muss man vor der ersten Schwimmstunde beachten?

Damit die erste Schwimmstunde ein schönes Erlebnis wird, müssen folgende Punkte vorweg beachtet werden:

  • Kinder dürfen mit ansteckenden Krankheiten, Fieber, Entzündung von Augen, Ohren, Nasen- und Nebenhöhlen, Magen-Darm-Infektionen sowie nach Impfungen nicht ins Wasser.
  • Die letzte Mahlzeit des Kindes sollte ca. 1 Stunde zurückliegen.
  • Da das Baby nach dem Schwimmen großen Hunger hat, sollte ein volles Trinkfläschchen mitgebracht werden.
  • Nach dem Duschen sollte das Baby sofort gut abgetrocknet und in warme Kleidung gepackt werden. Besonders der Kopf ist hier zu schützen.
  • Das Baby schwimmt nicht in der Windel, sondern in speziellen Badehosen, die es im Handel zu kaufen gibt.
  • Ein bekanntes Spielzeug von zu Hause bringt etwas Vertrautes in die fremde Umgebung.

Packliste für das Säuglingsschwimmen

  • zwei Handtücher
  • Windelbadehose
  • Spielzeug
  • Windel, evtl. Feuchttücher
  • Trinkfläschchen
  • warme Kleidung, Mütze
  • Duschzeug, Bodylotion
  • Badesachen für die Eltern
  • 1 Euro für den Kleiderspind

Stundeninhalte

Begrüßungs- und Abschlussritual (Lied), Bewegungsanregung, Grifftechniken, Gymnastik, Wassergewöhnung, Wassergussmethode nach L. Ahrendt, ggf. Tauchen, Spiele etc....

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Unsere Ansprechpartnerin für Säuglingsschwimmen und Kleinkinderschwimmen ist Diana Koch.

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